Menschliche Neuronen treiben Computerchip an

Das Start-up Cortical Labs stellt „Mini-Gehirne“ mit Prozessoren her, die mit im Labor gezüchteten Nervenzellen von Menschen und Mäusen verbunden sind. Diese Neuronen werden in ein flüssiges Nährmedium auf einem Metalloxidchip eingebaut, der ein Gitter mit 22.000 Elektroden enthält, das es Programmierern ermöglicht, Neuronen elektrische Eingaben bereitzustellen und ihre Ausgaben zu erfassen. Ziel ist es, die hybriden Mini-Gehirne solche Aufgaben ausführen zu lassen, die softwarebasierte künstliche Intelligenz erfüllen kann, jedoch zu einem Bruchteil des normalen Energieverbrauchs.

 6. April 2020

Angstvolle Erinnerungen von Ratten gelöscht

Wissenschaftler an der Universität in Peking haben erfolgreich angstvolle Erinnerungen von Ratten entfernt. Dafür nutzten die Forscher die CRISPR-Methode, mit der gezielt bestimme Gensequenzen entfernt, verändert oder ersetzt werden können. Das Projekt befindet sich noch in der Entstehung, doch laut den Forschern könnte CRISPR in Zukunft zur Bekämpfung von posttraumatischen Belastungsstörungen, chronischen Schmerzen oder einer Drogensucht verwendet werden. Diese entstehen oft aufgrund von traumatischen Erlebnissen, die vom Menschen verdrängt werden. aber mit dieser Methode aus der Erinnerung gelöscht werden könnten.

 6. April 2020

Lieferservice für Grundnahrungsmittel

Der Lieferservice Deliveroo bietet in Großbritannien einen kostenlosen Lieferservice mit essentiellen Produkten für Menschen, die sich in der häuslichen Isolation befinden. In Zusammenarbeit mit der Supermarktkette Marks & Spencer werden Grundnahrungsmittel wie Müsli, Nudeln und Dosensuppen auf der Website von Deliveroo zum Verkauf angeboten. Deliveroo liefert die Waren dann kostenfrei an Personen, die sich in häuslicher Isolation befinden und nicht mehr eigenständig einkaufen gehen können. Andere Lieferdienste wie Uber und Just Eat haben ähnliche Dienstleistungen vorgestellt.

 6. April 2020

Verband zur Fernüberwachung auf Graphenbasis

Forscher des Biotech-Start-ups Grapheal haben einen Verband auf Graphenbasis zur Fernüberwachung von Wunden entwickelt. Der Verband besteht aus einer Polymerfilmbasis sowie einer eingebetteten flexiblen Elektronik inklusive Graphenelektroden, die in direktem Kontakt mit der Wunde stehen. Verändert sich der pH-Wert der Wunde, ändert sich die Leitfähigkeit der Graphenelektroden entsprechend, während diese Daten drahtlos vom Verband an ein Smartphone übertragen werden. Ärzte können dann Online-Aktualisierungen des Wundzustands anzeigen, ohne den Patienten persönlich sehen zu müssen.

 6. April 2020

Präzisions-Zucht von Insekten

Das US-amerikanische Unternehmen Aspire benutzt Roboter und automatisierte Datenerhebung, um Insektenprotein in digitalisierten Farmen zu züchten. Laut dem Unternehmen hat Insektenprotein ein großes Potenzial, die Nahrungsquelle der Zukunft zu werden, mit extrem geringer Umweltbelastung durch einen geringeren Verbrauch von Wasser, Nutzfläche und Energie im Vergleich zur Herstellung von Rinderprotein. Die Farmen sind über das Internet of Things miteinander verbunden und können unabhängig vom Standort identisch aufgebaut werden, sodass die Farmer mit denselben Erträgen rechnen können.

 6. April 2020

Anmelden