Frost abweisende Oberflächen

Ein Team aus Ingenieuren der University of Illinois at Chicago hat Frostschutzmittel entwickelt, die im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen bis zu 300 Mal länger Eiskristalle auf Oberflächen verhindern. Dazu verwendeten sie sogenannte Phasenwechsel-Fluide, deren Schmelzpunkt über dem von Wasser liegt und die somit bei Frost fester sind als wasserbasierte Frostschutzmittel. Darüber hinaus versetzt der Kontakt mit Kondenswasser einen winzigen Teil der Flüssigkeit in einen neuen Aggregatzustand und erzeugt so Wärme-Energie. Die Wassertropfen „tanzen“ durch die Hitze und verteilen sich, sodass lange kein Eis entsteht.

 22. März 2019

Drohnenflug per Gedanken steuern

Das in Shenzhen ansässige Unternehmen EEGSmart hat mit „UDrone“ eine Drohne entwickelt, die sich per Gedanken steuern lässt. Dafür wird das EEG-Headset „UMind Lite“ mitgeliefert, das Daten über Gehirnaktivitäten sowie Bewegungen bestimmter Muskeln und der Augen ermittelt. Wird das Headset mit der dazugehörigen App verbunden und der „Mind Control“-Modus aktiviert, kann die Drohne per Gedanken gesteuert werden. Dabei gilt: Je konzentrierter der Nutzer, desto höher fliegt die Drohne. Die Flugrichtung wird per Kopfbewegungen gesteuert, während Augenblinzeln die Kamera der Drohne aktiviert.

 22. März 2019

Kinderspielplätze fördern Inklusion

REWE und P&G haben mit einer Marketingaktion auf ihre Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch hingewiesen. Ein Filmteam lud Freundespaare aus behinderten und nicht-behinderten Kindern ein, über Spielgeräte zu phantasieren, die sie gemeinsam benutzen konnten. Dazu gehörten beispielsweise eine Schiffsschaukel für einen Rollstuhl oder ein Karussel mit besonders breiten Griffen. Innerhalb von vier Wochen baute die zuständige Agentur Kolle Rebbe die Ideen der Kinder exakt nach und überraschte sie damit. Die Initiative „Stück zum Glück" baut deutschlandweit inklusive Spielplätze und erhält für jedes bei REWE gekaufte P&G-Produkt einen Cent.

 22. März 2019

Neurofeedback steigert Leistungsfähigkeit

Biomedizin-Techniker der Columbia University haben anhand von Neurofeedback den Erregungszustand von Testpersonen bei schwierigen Aufgaben beeinflusst und deren Leistungen verbessert. Sie nutzten eine Gehirn-Computer-Schnittstelle, um per Elektroenzephalographie den Erregungszustand der Probanden zu beobachten. Die Personen mussten in einer Virtual-Reality-Umgebung Flugmanöver durchführen. Dabei wurden die Anforderungen immer größer, wodurch das Erregungsniveau stieg. Bekamen die Testpersonen Neurofeedback in Form eines künstlich verlangsamten Herzschlags, verbesserte sich ihre Leistung bis zu 20 Prozent.

 22. März 2019

Nanobot dringt in Zellen ein

Forscher der University of Toronto haben ein Pinzettensystem entwickelt, mit dem sich Nanoroboter im Inneren von Zellen steuern lassen. Sie nutzen dabei Magnetkraft, um eine Perle mit dem Durchmesser von etwa 700 Nanometern, das ist etwa hundert Mal kleiner als die Dicke eines menschlichen Haares, durch das Zellinnere zu manövrieren. Die Perle wird auf einem Objektträger aufgebracht, der in verschiedenen Ebenen von Magnetspulen umgeben ist. Dies erlaubt erstmals die präzise Steuerung in lebenden Zellen und kann auch Druck auf den Zellkern ausüben, um die Krebsphase zu testen. Künftig könnten die Nanobots Krebszellen am Wachstum hindern.

 22. März 2019

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