Drohnenvideos in 3D-Landkarten umwandeln

Forscher der US-Army haben eine Software entwickelt, die Videoaufnahmen von Drohnen nahezu in Echtzeit in zwei- und dreidimensionale Landkarten umwandelt. Der Algorithmus macht aus den Videos Bilddateien und extrahiert die Metadaten. Die Software nutzt moderne Bildmessverfahren, um die exakte Position von Oberflächen auf die Karten zu übertragen. Bisher war es wegen der aufwändigen Verfahren nicht möglich, 3D-Modelle in Echtzeit zu erstellen. Die neue Methode beinhaltet mehrere virtuelle Bearbeitungsschritte zur Datenanalyse. Sie lässt sich auch für zivile Zwecke in der Landwirtschaft nutzen.

 11. Dezember 2019

App errechnet individuelle Strahlenbelastung

Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) hat eine App namens „Curious Marie“ entwickelt, mit der Nutzer ermitteln können, wie hoch ihre geschätzte persönliche Strahlenbelastung für das laufende Jahr sein wird. Dafür geben Nutzer zunächst ihren Wohnort an. Ferner können sie medizinische Untersuchungen sowie Flugreisen angeben, die auch zu Strahlenquellen gehören. Aus den Daten wird dann eine Schätzung der persönlichen Strahlenbelastung errechnet. Ferner können Nutzer mit einem Quiz und unterhaltsamen Videos Hintergrundinformationen über Kernphysik und Strahlenschutz erhalten.

 11. Dezember 2019

Machine Learning für Anfänger

Google stellt mit „Teachable Machine 2.0“ ein öffentliches webbasiertes Tool zur Verfügung, mit dem Nutzer sich mit der Entwicklung von künstlicher Intelligenz vertraut machen können. Sie entwickeln damit beispielsweise Machine-Learning-Modelle etwa zur Bild- oder Klangerkennung. Dafür dürfen sie das System maximal drei Mal täglich mit Bildern und Klangbeispielen trainieren. Das System nutzt nur diese Daten zum Lernen. Indem neue Bilder und Klänge zur Klassifizierung eingegeben werden, kann das Modell anschließend überprüft werden. Das fertige KI-Modell lässt sich importieren und kann in Websites oder Apps intergiert werden.

 11. Dezember 2019

Smart Home an Bord erleben

Der britische Einzelhändler Argos hat gemeinsam mit Google in ein Pop-up-Boot am Londoner St Katharine's Dock eingeladen, um Besucher besser mit Smart-Home-Geräten vertraut zu machen. Den Anstoß für die Kampagne gab unter anderem eine Umfrage, laut der die meisten Nutzer von vernetzten Geräten mit deren Funktionsumfang nicht vertraut sind und sie folglich die Geräte nicht vollumfänglich nutzen. Nach einer Registrierung konnten Smart-Home-Nutzer sich auf dem Hausboot einfinden und erleben, mit beispielsweise das Smart Display Google Nest Hub Max und eine damit verknüpfte smarte Türklingel sinnvoll verwendet werden können.

 11. Dezember 2019

KI entwirft eigenen Nike-Werbespot

Der ursprünglich aus Frankreich stammende Designer und Werbetexter Jean-Baptiste Le Divelec hat eine KI dazu gebracht, einen eigenständigen inoffiziellen Werbespot für die Marke Nike zu erstellen. Le Divelec hat für sein Projekt mit dem Namen "Kennedy and AI" einen Algorithmus mit Werbespots und -botschaften des Sportartikelherstellers aus sieben Jahren trainiert. Das Resultat ist eine Aneinanderreihung kreativer Slogans, die auch von Menschen erfunden worden sein könnten. Der Designer will so darauf aufmerksam machen, dass künstliche Intelligenz auch kreative Aufgaben übernehmen kann.

 11. Dezember 2019

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